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Betrieb

Automatik ab Version 3.0

Ab maniacSeller Evolution 3.0 läuft die Automatik als Windows-Dienst maniacSeller Automatik auf dem Server – unabhängig vom Programmfenster und davon, ob jemand angemeldet ist. Welche Prozesse wann laufen, stellen Sie in der Automatik-Matrix auf der Übersicht ein. AlwaysUp wird nicht mehr benötigt.

Sie nutzen noch Version 2.9.x?

Dann läuft die Automatik weiter über AlwaysUp und Startparameter, wie unter Automatikprozesse (bis 2.9.x) beschrieben. Beim Umstieg übernimmt maniacSeller Ihre bisherigen Automatiken (siehe unten).

Wie die Automatik arbeitet

Der Automatik-Dienst auf dem Server startet die Läufe aus der Automatik-Matrix und spricht mit Sage, dem SQL Server und dem Shop Automatik-Matrix Shop × Prozess Intervall, Startstunde Automatik-Dienst Lauf: Bestellungen Lauf: Lager Lauf: Preise … Sage 100 SQL Server Shopware 6 läuft auf dem Server, auch ohne angemeldeten Benutzer
Die Matrix legt fest, was wann läuft; der Dienst führt die Läufe aus.

Die Automatik-Matrix

Die Matrix auf der Übersicht zeigt je Shop (Webshop-Profil) und Prozess eine Zeile. Dort

Darüber liegen ein Hauptschalter für die gesamte Automatik und die Zahl der parallelen Läufe.

EinstellungBedeutungStandard
Automatik aktiv (je Prozess)Schaltet den Prozess für dieses Profil ein.aus
Intervall in Minuten (je Prozess)Abstand zwischen zwei Läufen, mindestens 1 Minute.15; Bestellungen 30, PDF-Belege und Kundendokumente 60
Startstunde (je Prozess)Tagesstunde (0 bis 23), zu der ein täglicher Prozess startet.3

Was die Automatik tun darf

Unter Einstellungen › Automatikprozesse legen Sie je Profil fest, was ein Lauf erledigt:

SchalterWirkung
Automatischer AuftragsdownloadBestellungen werden abgerufen.
Automatische AuftragsverarbeitungAbgerufene Bestellungen werden als Sage-Beleg angelegt.
Automatischer StatusuploadBestellstatus werden zum Shop gemeldet.
Automatischer ArtikeldatenuploadGeänderte Artikel werden hochgeladen. Mit Vorher Grundlagen aus Sage übernehmen bzw. Vorher Texte aus Sage übernehmen holt der Lauf zuvor die in Sage geänderten Daten in maniacSeller – auch ohne Upload.
Automatischer LageruploadBestände werden aktualisiert.
Automatischer PreisuploadPreise werden aktualisiert.
Automatischer MedienuploadBilder und Dokumente werden aktualisiert.
Automatischer Cross-Selling-UploadCross-Selling und Zubehör werden aktualisiert.
PDF-Beleg-VerzeichnisOrdner für den automatischen Upload von Rechnungs-PDFs (siehe Dokumente).
Kundendokumente-VerzeichnisOrdner, aus dem Dokumente an das Plugin übertragen werden (siehe Kundendokumente), mit Standardgruppe, maximaler Dateigröße, maximalen Dateien je Durchlauf und Mindestalter der Datei.
Pfade auf Freigaben

Der Dienst kennt keine Laufwerksbuchstaben wie Z:\. Tragen Sie Ordner immer als \\server\freigabe\… ein und sorgen Sie dafür, dass das Konto des Dienstes darauf zugreifen darf.

Läufe und Ergebnisse

Ergebnis in drei Stufen
Grün erfolgreich, gelb „mit Hinweisen“ und rot fehlgeschlagen. Übersprungene Datensätze stehen mit Nummer und Grund im Ergebnis und werden im nächsten Lauf erneut versucht.
Unterbrochen und gestoppt
Läufe, die durch einen Neustart von Dienst oder Rechner abbrachen, erscheinen grau als „Unterbrochen“, ein regulärer Dienststopp als „Gestoppt“ – nicht als Fehler. Beim Stoppen beenden laufende Vorgänge die angefangene Bestellung bzw. den angefangenen Artikel; es entstehen keine halben Belege oder doppelten Uploads.
Startfehler
Ist Sage, die Datenbank oder der Shop beim Start nicht erreichbar, wiederholt der Dienst den Start nach 2 und nach weiteren 5 Minuten; erst dann gilt der Lauf als Fehler.
Letzte Läufe
Klappen Sie einen Prozess in der Matrix auf, sehen Sie seine letzten 30 Läufe mit Start, Dauer, Ergebnis, verarbeiteten Bestellungen, Artikeln bzw. Kunden und der Zahl der Fehler im Log. Log zu diesem Lauf führt direkt in die Logdaten. Darüber stehen Erfolgsquote, Trend der Laufzeit und die durchschnittlich verarbeitete Menge; die Liste lässt sich als CSV-Datei speichern.
Aufbewahrung
Läufe werden 90 Tage aufbewahrt; der jüngste Lauf je Shop und Prozess bleibt immer.

Fehler- und Hinweismails

Die Empfänger legen Sie unter Einstellungen › Logdaten fest. Eine Testmail prüft die Einstellungen.

Den Protokollumfang stellen Sie auf Normal, Debug oder Verbose – auf Wunsch für 24 Stunden, 7 Tage oder dauerhaft.

Überwachung über die Windows-Ereignisanzeige

Wichtige Ereignisse stehen zusätzlich in der Windows-Ereignisanzeige unter Windows-Protokolle › Anwendung, Quelle maniacSellerAutomatik. Die Einträge enthalten Prozess, Profilnummer, Mandant und Laufnummer, aber keine Kunden-, Bestell- oder Adressdaten.

IDArtBedeutung
1000 / 1001InformationDienst gestartet / beendet
1100WarnungSperre: Update erforderlich (ältere Version als in der Datenbank registriert)
1101WarnungSperre: Datenbank nicht aktualisierbar
1102InformationSperre aufgehoben
1200 / 1201Warnung / InformationLauf ohne Lebenszeichen beendet / nach Neustart unterbrochene Läufe abgeschlossen
1300 / 1301InformationAutomatiklauf gestartet / erfolgreich beendet
1302WarnungAutomatiklauf mit Hinweisen beendet
1303FehlerAutomatiklauf mit Fehler beendet
1304FehlerAutomatiklauf ohne Fortschritt abgebrochen
1305InformationAutomatiklauf wegen Dienststopp beendet
1306FehlerAutomatiklauf konnte nicht gestartet werden (z. B. Sage oder Shop nach drei Versuchen nicht erreichbar)
1900FehlerDienst konnte nicht starten bzw. ist unerwartet abgebrochen

Für eine Alarmierung genügen in der Regel 1303, 1304, 1306, 1100, 1101 und 1900. Die Ereignisse 1300/1301 kommen bei jedem Lauf – bei vielen Profilen und kurzen Intervallen mehrere tausend am Tag; vergrößern Sie dann das Anwendungsprotokoll.

Umstieg: Automatiken aus 2.9.x übernehmen

  1. Hinweis auf der Übersicht

    Beim ersten Start sucht der Dienst vorhandene AlwaysUp-Einrichtungen. Unter der Matrix erscheint „Automatiken aus der alten Version gefunden“. Wurde noch nie gesucht, steht dort der Knopf Automatiken der bisherigen Version suchen.

  2. Prüfen und übernehmen

    Übernehmen trägt die bisherigen Einstellungen in die Matrix ein, schaltet die Automatik ein und hält die alten AlwaysUp-Anwendungen an (sie bleiben erhalten, falls Sie zurück müssen). Die Übernahme-Seite zeigt auch das Konto, unter dem die alten Anwendungen liefen.

  3. Werte kontrollieren

    Die übernommenen Intervalle entsprechen dem, womit die alte Automatik tatsächlich lief (zu kurze Intervalle hatte sie selbst angehoben); in der Matrix lassen sich danach auch kürzere einstellen.

Nicht doppelt einschalten

Schalten Sie die Matrix nicht zusätzlich von Hand ein, solange alte AlwaysUp-Anwendungen laufen – sonst laufen Bestellabruf und Beleganlage doppelt. Liegt eine alte Automatik außerhalb des Programmordners oder auf einem anderen Rechner, lösen Sie auch sie über Übernehmen ab bzw. halten sie dort an. Der Start der neuen Version mit den alten Startparametern bewirkt nichts.

Wenn die Automatik nicht läuft

Was Sie sehenWas Sie tun
Übersicht: Automatik-Dienst „nicht eingerichtet“Das Setup erneut ausführen oder reparieren; es installiert den Dienst immer mit.
„Automatik-Dienst meldet sich nicht“ (Offene Aufgaben)In services.msc prüfen, ob der Dienst läuft, und ihn starten. Einzelheiten unter Einstellungen › Logdaten.
Dienst startet nicht, Fehler 1069Konto oder Kennwort stimmen nicht: unter Eigenschaften › Anmelden neu eintragen (siehe Dienstkonto).
Matrix: „Dienst: Update erforderlich“Auf diesem Rechner läuft eine ältere Version als in der Datenbank registriert: das aktuelle Setup ausführen.
Läufe scheitern an Sage oder einem NetzlaufwerkUnter „Lokales System“ fehlen dem Dienst die Rechte: ein eigenes Dienstkonto einrichten, Pfade als \\server\freigabe eintragen.
Verbindung unklarAuf der Übersicht in der Karte „Verbindungen“ Jetzt prüfen klicken.